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Am Freitag den 21.06.19 und Samstag den 22.06.19 bleibt unser Geschäft geschlossen.

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Unsere Leistungen

Hardware

Wir führen Hardware aller gängigen Hersteller. Zu unseren Produkten zählen Computersysteme, Notebooks, Tablets, Monitore, Drucker, Scanner, Router, Repeater, Switches, Peripherie, Komponenten und Verbrauchsmaterialien.

Software

Wir versorgen Sie mit Software aus den Bereichen Betriebssystem, Standard-Anwendungen, Virenschutz, Backup und mehr.

Netzwerk- & IT-Sicherheit

Unsere Tätigkeiten sind auf größtmögliche Stabilität und Flexibilität der Infrastruktur ausgerichtet. Dazu zählen Planung, Installation und Administration von Netzwerken, Servern und Internet-Zugängen incl. Daten- und Virenschutz, sowie Backup-Systemen und –Software.

Service & Support

Wir führen Installationen und Reparaturen in unserer eigenen Werkstatt, bei Ihnen vor Ort oder per Fernwartung durch.

Wir sind die Lösung im IT-Bereich

Als Spezialist für IT-Produkte und Dienstleistungen im Kreis Heinsberg betreuen wir seit 1996 schwerpunktmäßig kleine und mittelständische Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen sowie Privatkunden.

Garantiert zuverlässig

Unsere Kunden schätzen unsere stabilen Lösungen und die nahezu nicht vorhandenen Ausfallzeiten gleichermaßen. Wir stellen sicher, dass Ihre IT läuft. Tag für Tag.

Sinnvolle Investitionen

Wir empfehlen Lösungen, die wirklich zu Ihren Anforderungen passen. Wir planen fair und realistisch, damit Sie die richtige Investition tätigen können.

Persönlicher Support

Wir sind persönlich für Sie da. Keine Support-Formulare, keine Warteschleifen. Wir pflegen enge Geschäftsbeziehungen und sind immer direkt für Sie erreichbar.

Aktuelles

Der etwas andere Museumsführer mGuide nimmt die Besucher des Museums Begas Haus förmlich an die Hand (Foto: Dettmar Fischer)

Der etwas andere Museumsführer mGuide nimmt die Besucher des Museums Begas Haus förmlich an die Hand (Foto: Dettmar Fischer)

Wir realisierten das Projekt

“Wireless Lan im BegasHaus als Grundlage für den Museumsführer Mguide”

Hierzu planten und installierten wir Router und Verstärker zur Abdeckung des gesamten Museums mit einem Wlan für die Mitarbeiter und einem besonders gesicherten “Gäste-Wlan” für den Museums-Führer.

 

Kreis Heinsberg „Die Karte und die Tür in der Wand hast du sicher gefunden. Das war ja auch einfach.“ So geht es los. Dann folgt eine Führung durch das Begas Haus, wie Besucher sie bislang noch nicht erleben konnten.

Der neue, inklusive mGuide des Museums Begas Haus in Heinsberg nimmt den Besucher förmlich an die Hand, während er in der anderen Hand sein Smartphone hält. Das Institut für digitales Lernen aus Eichstätt im Altmühltal hat den etwas anderen Museumsführer mit viel Unterstützung von Menschen aus der Region, etwa den Schülern des Kreisgymnasiums Heinsberg, entwickelt.

Der Geschäftsführer des Instituts, Dr. Marcus Ventzke, stellte gemeinsam mit seinem Kollegen Maximilian Trunner den digital-multimedialen, browserbasierten Führer durch das Heinsberger Schmuckkästchen vor.

Viel Interessantes wird der Gast entdecken, das zwar auch schon im Museumskatalog nachzulesen war, aber vielleicht noch nicht von jedem Besucher wahrgenommen wurde. Der mGuide kann vor dem geplanten Museumsbesuch zu Hause ausprobiert werden. Der Link auf der Homepage des Begas Hauses muss zwar noch eingerichtet werden, aber unter www.mguide-begas.de kann man sich einen Eindruck davon verschaffen, wie es weitergeht, wenn man die Tür in der Wand gefunden hat. Im Museum angekommen kann sich der Besucher in das WLan-Netz des Museums über einen Gastzugang einwählen.

Kooperation mit Lebenshilfe

Museumsleiterin Rita-Müllejans-Dickmann hatte vor drei Jahren im Töpfereimuseum im belgischen Raeren einen vom Institut für digitales Lernen entwickelten Museumsführer kennen und schätzen gelernt. Die Finanzierung eines entsprechenden Projektes für das Begas Haus konnte über eine Kooperation mit der Lebenshilfe Heinsberg und mit Unterstützung des Rotary Club Heinsberg realisiert werden.

Die Lebenshilfe nimmt das Förderprojekt der Aktion Mensch „Kultur ohne Barrieren“ in Anspruch, um rund um das Begas Haus und das Café Samocca den Kulturraum inklusiv zu gestalten. Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro stehen für verschiedene Maßnahmen im Rahmen dieses Projektes, das Lebenshilfe, Begas Haus und Jugendmusikschule Heinsberg gemeinsam angehen, zur Verfügung.

Marlon Winands ist sozusagen das Bindeglied zwischen der Lebenshilfe und dem Museum Begas Haus. Er ist seit Beginn des Projekts als Mitarbeiter der Lebenshilfe im Begas Haus beschäftigt. Er war auch an der Realisierung des mGuides beteiligt und hatte im Rahmen von Workshops mit anderen Teilnehmern Schwerpunkte der Führung mit erarbeitet. Winands wird demnächst Führungen in leichter Sprache anbieten. Marlon Winands hat auch Texte eingesprochen, die der Besucher beim Schlendern durch die Ausstellungen abhören kann. Da erfährt der Kunstfreund beispielsweise, dass die Maler der damaligen Zeit nicht für jedes ihrer Werke auch immer entlohnt wurden. Denn auch zu Zeiten der Begas-Dynastie wurde schon fleißig (raub)kopiert. Die Diskussion um das Urheberrecht ist also nicht neu.

Dr. Marcus Ventzke erklärte, man habe versucht, mit dem mGuide dem Besucher die anthropologischen Grundspannungen nahe zu bringen; was so viel heißt wie, der Mensch lebte vor hundert und mehr Jahren auch nicht unter grundsätzlich anderen Bedingungen als heute. Krieg und Frieden waren auch schon zu Zeiten der Familie Begas ein lebensbestimmendes Thema. Im Museum erlebt der Besucher dies gleich am Eingang zur Ausstellung. Eine Kanonenkugel „donnert“ über seinen Kopf hinweg. Ein solcher Kanonendonner soll auch die Geburt von Carl Josef Begas 1794 in Heinsberg begleitet haben.

Bezug zu Aktuellem

Über den mGuide erlebt der Besucher den Bezug zur Gegenwart. An der entsprechenden Station des Rundgangs lassen sich auf dem Bildschirm des Handysfotos aktueller Kriegsereignisse öffnen, darunter etwa das Bild eines Jungen vor einem zerstörten Haus im syrischen Bürgerkrieg. Das i-Tüpfelchen des mGuide erlebt leider nur der Besucher, der sich eines der beiden Leihgeräte des Museums sichert, die über eine Zusatz-App verfügen. Hält man eines der beiden Geräte vor bestimmte Bilder, beispielsweise die Mohrenwäsche, öffnen sich weiterführende Erläuterungen auch in leichter Sprache. Das inklusive Konzept des mGuides bietet Besuchern mit unterschiedlichen Bedürfnissen sozusagen einen „barrierefreien“, sehr informativen und auch unterhaltsamen Zugang zu den Sammlungen des Museums Begas Haus.

Ein spezieller Schüler-mGuide soll junge Menschen anregen, sich über die Gestaltung von sogenannten „Schülerkästen“ einzubringen. Vielleicht findet über ihr Handy ja die Jugend den Weg zu Begas.

 

Bericht: Dettmar Fischer

Herzlichen Dank an Dettmar Fischer und Rainer Herwartz von der Heinsberger Zeitung für die Erlaubnis zur Veröffentlichung des Artikels

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